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Meine Gründung 2009…

Mein ganzes Arbeitsleben lang war ich Angestellter in Druckvorstufen und Werbeagenturen. Ab Dezember 2008, also mit 45 Jahren hatte ich für mich beschlossen, beruflich mich verändern zu wollen. Selbstständig als Produktioner, freier Mitarbeiter, Freelancer für die Industriekunden und die Werbewelt. Alle Überlegungen wie stelle ich es an, was ist zu beachten und “traue ich es mir überhaupt zu” dauerten dann doch noch bis zum April des neuen Jahres. Am 1. Mai 2009 war es dann so weit. Startschuss für die Andreas Kaiser Medienproduktion Stuttgart.

Die Herausforderung war…

Das Amtliche… Ist auch nicht ganz einfach, wenn man bedenkt was man alles zu beachten hatte. Businessplan für die Bank und für das Amt für Arbeit als Erstes aufbauen und auch richtig zu formulieren. Ich bin doch Mensch und nicht Wikipedia. Unzählige Termine mit Beratern und ehemaligen Kollegen, die mir Tipps, Vorschläge für meine bis dato nicht gekannte Unternehmensführung gaben. Welche Versicherungen brauche ich dringend, welche sind überhaupt finanzierbar? Einen Gründerzuschuss wäre doch auch noch toll, würde den Start schon wesentlich erleichtern und mir eine erste finanzielle Sicherheit bieten. Das alles kostete Zeit und nochmals 4 Monate Investition. Aber es lehrt ungemein. Unternehmensführung, Umgang mit Gleichgesinnten fürs eigene Portfolio und natürlich meine Buchhaltung und was da alles noch so dazugehört. Heute 11 Jahre später, mache ich sogar meine Fibu selber. Nach meinem Motto, immer dazulernen.

Und vielleicht noch wichtig…

Gelernt habe ich mein Handwerk 1980 als Lithograf mit Abschluss. Damals war alles noch mit der “Hand am Arm”. Nichts Computer, nichts Automatisiert. Freisteller malen mit ruhiger Hand und feinen Pinseln. Filme ätzen bis Raster und die Farben zu den Anweisungen des Meisters passten. 1986 fing dann die analoge Scanner-Technologie an. Mensch das machte riesig Spaß an den über 100 Knöpfen zu drehen und zu drücken. Das war und wurde mein Ding. Diese Scanner-Technologie entwickelte sich rasant bis die digitale Revolution sie 1994 ablöste. Ich war ein Vollblut-Operator der ersten Stunde der von den Grafischen Kunstanstalten, ja so hieß das damals, gerne abgeworben wurde. Aber genau diese Luft wurde über die kommenden Jahre immer dünner. Die Dias, die Fotopapiervorlagen wurden direkt aus dem Fotoatelier digital zu uns Reprotanten geliefert. So entschloss ich mich 1998 in den Verkauf zu wechseln um Agenturen und Marketingabteilungen zu beraten und dessen Aufträge abzuarbeiten, zu betreuen. 2003 war auch das nur noch in den Geschichtsbüchern nachzulesen. Man brauchte keinen Verkaufsaußendienst mehr. Nun bekam ich eine weitere Chance. Als hochqualifizierter Repro-Fachmann, mit sicherem Farbauge wechselte ich die Seiten. Ich wurde Produktioner in einer Stuttgarter Werbeagentur. Jetzt konnte ich mein ganzes Wissen und Können schon bei den Kreativen unter Beweis stellen. Was nützt ein tolles Design, wenn dieses nicht drucktechnisch umgesetzt werden kann, oder einfach nur sauteuer wird. Heute rückblickend kann ich sagen, war eine geile Zeit und ich bin stolz auf meinen Werdegang.

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